Das Patriarchat im Kapitalismus ist kein Nebenwiderspruch, sondern ein Hauptbestandteil zur Aufrechterhaltung der aktuellen Machtverhältnisse. Der Kapitalismus profitiert aktiv von Binärität und Bioessentialismus. Gleichzeitig steht dieses Verhältnis nicht in einem Vakuum. Patriarchale Strukturen existierten bereits deutlich vor dem Kapital, der alleinige Sturz des Kapitalismus führt nicht automatisch zur Abschaffung des Patriarchats. Daher ist es essentiell, nicht nur gegen das Kapital, sondern auch für queere und feministische Emanzipation in der Gesellschaft zu kämpfen. Jedoch wird eine vollständige Befreiung aller ANTI*-Personen im Kapitalismus niemals möglich sein.

Unsere Aufgabe ist es daher, unsere queeren Geschwister in unseren antikapitalistischen Kampf aktiv einzubeziehen, die Umstände des aktuellen Systems zu kritisieren, und uns klar gegen Unterdrückung und den systemaffimierenden liberalen Feminismus zu stellen. Wir erkennen an, dass die Zugeständnisse, welche die herrschende Klasse uns bspw. mit dem Selbstbestimmungsgesetz erlaubt, uns zwar bedingt zur Gute kommen, aber von tatsächlicher Befreiung weit entfernt ist. Diese Zugeständnisse können ebenso schnell, wie sie uns zugestanden worden, uns wieder entrissen werden. Exemplarisch dazu ist auch die aktuelle Politik der Bundesregierung. Von der letzten noch beschlossen, wird durch die aktuelle Bundesregierung bestrebt, das SBGG einzuschränken oder sogar abzuschaffen. Unsere Geschwister in z.B. den USA sind durch das faschistoide und kapitalistische Trump-Regime massiver Verfolgung ausgesetzt.

Aus diesen Gründen ist uns klar, dass wir, wenn wir das System kritisieren, ebenso diese Akteure kritisieren müssen, welche es stützen. Wir gehen davon aus, dass diverse bürgerliche Initiativen, welche ANTI*-Personen und ihre Anliegen unterstützen, dies ernst meinen. Ebenso ist uns klar, dass die Zugeständnisse, welche ANTI*-Personen erhalten haben, vor allem dazu dienen, diese ruhigzustellen, um mehr Menschen zu haben, welche man ausbeuten kann. Ja, diese Zugeständnisse und Organisationen bringen reale Verbesserungen für ANTI*-Personen. Sie können aber weder das Ende des Lieds, noch unser Hauptfokus als sozialistische Organisation sein.

Daher fordern wir:

  • Unterstützung von und Beteiligung an Revolutionär-sozialistischen Organisationen von ANTI*-Personen wie z.B. dem BAK ANTI* oder Pride Rebellion

  • Konsequenten Klassenkampf und die intersektionale Einbeziehung von ANTI*-Personen in diesen

  • Aktionsbasierte Zusammenarbeit mit Organisationen, welche ANTI*-Personen unterstützen

  • Die klassenkämpferische und emanzipatorische Organisation von Menschen, welche unsere Sache unterstützen, zu fördern

  • Den Landessprecher*innenrat dazu auf, sich aktiv an der Vernetzung und Organisation von ANTI*-Personen im Landesverband Hamburg zu beteiligen

No pride for some of us, without liberation for all of us!

Gegen Patriarchat, Kapital und Scheinreformen!

Dieser Antrag wurde am 21.03.2026 von der Landesmitgliederversammlung an den Landessprecher*innenrat überwiesen und von diesem am 08.04.2026 beschlossen.

Das Patriarchat im Kapitalismus ist kein Nebenwiderspruch, sondern ein Hauptbestandteil zur Aufrechterhaltung der aktuellen Machtverhältnisse. Der Kapitalismus profitiert aktiv von Binärität und Bioessentialismus. Gleichzeitig steht dieses Verhältnis nicht in einem Vakuum. Patriarchale Strukturen existierten bereits deutlich vor dem Kapital, der alleinige Sturz des Kapitalismus führt nicht automatisch zur Abschaffung des Patriarchats. Daher ist es essentiell, nicht nur gegen das Kapital, sondern auch für queere und feministische Emanzipation in der Gesellschaft zu kämpfen. Jedoch wird eine vollständige Befreiung aller ANTI*-Personen im Kapitalismus niemals möglich sein.

Unsere Aufgabe ist es daher, unsere queeren Geschwister in unseren antikapitalistischen Kampf aktiv einzubeziehen, die Umstände des aktuellen Systems zu kritisieren, und uns klar gegen Unterdrückung und den systemaffimierenden liberalen Feminismus zu stellen. Wir erkennen an, dass die Zugeständnisse, welche die herrschende Klasse uns bspw. mit dem Selbstbestimmungsgesetz erlaubt, uns zwar bedingt zur Gute kommen, aber von tatsächlicher Befreiung weit entfernt ist. Diese Zugeständnisse können ebenso schnell, wie sie uns zugestanden worden, uns wieder entrissen werden. Exemplarisch dazu ist auch die aktuelle Politik der Bundesregierung. Von der letzten noch beschlossen, wird durch die aktuelle Bundesregierung bestrebt, das SBGG einzuschränken oder sogar abzuschaffen. Unsere Geschwister in z.B. den USA sind durch das faschistoide und kapitalistische Trump-Regime massiver Verfolgung ausgesetzt.

Aus diesen Gründen ist uns klar, dass wir, wenn wir das System kritisieren, ebenso diese Akteure kritisieren müssen, welche es stützen. Wir gehen davon aus, dass diverse bürgerliche Initiativen, welche ANTI*-Personen und ihre Anliegen unterstützen, dies ernst meinen. Ebenso ist uns klar, dass die Zugeständnisse, welche ANTI*-Personen erhalten haben, vor allem dazu dienen, diese ruhigzustellen, um mehr Menschen zu haben, welche man ausbeuten kann. Ja, diese Zugeständnisse und Organisationen bringen reale Verbesserungen für ANTI*-Personen. Sie können aber weder das Ende des Lieds, noch unser Hauptfokus als sozialistische Organisation sein.

Daher fordern wir:
– Unterstützung von und Beteiligung an Revolutionär-sozialistischen Organisationen von ANTI*-Personen wie z.B. dem BAK ANTI* oder Pride Rebellion
– Konsequenten Klassenkampf und die intersektionale Einbeziehung von ANTI*-Personen in diesen
– Aktionsbasierte Zusammenarbeit mit Organisationen, welche ANTI*-Personen unterstützen
– Die klassenkämpferische und emanzipatorische Organisation von Menschen, welche unsere Sache unterstützen, zu fördern
– Den Landessprecher*innenrat dazu auf, sich aktiv an der Vernetzung und Organisation von ANTI*-Personen im Landesverband Hamburg zu beteiligen

No pride for some of us, without liberation for all of us!