„Das ist es, was wir unter einem jungen Kommunisten verstehen. Und wenn man uns sagen würde, wir seien fast schon Romantiker, wir seien unverbesserliche Idealisten, wir dächten an unmögliche Dinge, und es sei unmöglich, aus der Masse eines Volkes so etwas wie einen menschlichen Archetypen zu formen, dann müssen wir ein- und tausendmal antworten: Doch, es ist möglich! Wir haben recht! Das gesamte Volk kann voranschreiten und unnachgiebig all jene hinter sich lassen, die zurückbleiben und nicht in der Lage sind, im Rhythmus der kubanischen Revolution mitzumarschieren. Es muss so sein, es soll so sein, und genau so wird es sein, Genossen. Es wird so sein, weil ihr junge Kommunisten seid – Schöpfer der vollkommenen Gesellschaft; menschliche Wesen, die dazu bestimmt sind, in einer neuen Welt zu leben, aus der alles Hinfällige, alles Alte, alles, was die Gesellschaft repräsentiert, deren Fundamente gerade zerstört wurden, für immer verschwunden sein wird.“ – Ernesto „Che“ Guevara, Der junge Kommunist in Kuba, 1965
Nachdem vor drei Tage der US-Amerikanische Präsident den kubanischen Präsidenten völkerrechtswidrig aufgefordert hat, zurückzutreten, kündigten gestern die weltweiten Solidaritätsbewegungen und das kubanische Außenministerium den 21. März als „Internationaler Tag der Solidarität mit Kuba“ (Granma, 20.03.26) an.
70 Jahre Blockade, die Intensivierung dieser in den 90er Jahren, Kubas erzwungene Zuschreibung als terroristischen Staat durch die USA und die militärische Seeblockade gegen Venezuela, die die langjährigen Beziehungen zwischen beide Staaten und Bevölkerungen verunmöglicht hat, erschwert die Lage für die weitere Entfaltung des Sozialismus in Kuba und Weltweit. Internationale Solidarität und kreativer Kampf können diese Krise umdrehen.
Wir haben die Verantwortung, Bedingungen dafür zu schaffen, dass die Blockade sofort aufgehoben wird, humanitäre Hilfe und egalitäre Investitionen Kuba erreichen, und vor allem, dass von hier aus die kubanische Sympathie und „Zärtlichkeit der Völker“ (Che Guevara) nicht nur in Worten und Beschlüssen bleibt, sondern in praktischen humanistischen Kampf umgewandelt wird.
¡Viva Cuba Socialista! No al Bloqueo¡
Deswegen beschließen wir:
– Verbreitung dieser Stellungnahme auf allen Kanälen der Linksjugend [‘solid] Hamburg.
– Wir rufen auf zur Teilnahme an der Gründung eines LAK Viva Kuba, welcher ab sofort offen für alle Mitglieder ist und in der nächsten Woche tagt, um schnelle Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten.
– Enge Zusammenarbeit mit Cuba Si und der Kommunistischen Plattform in Hamburg und bundesweit, um sich über die aktuelle Lage in Kuba zu bilden und darüber die Solidaritätsarbeit innerhalb der Partei zu erweitern.
– Planung einer Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der kubanischen Jugend „Juventud do Partido Comunista de Cuba“.